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Entwicklung eines Trainingsprogramms zur Verbesserung des Wohlbefindens von Menschen mit Zerebralparese durch Inklusive Ernährung und physische Aktivitäten / CP-WELLBEING

Hintergrund

Zerebralparese (ZP) ist eine motorische Störung begleitet von sensorischen, verhaltens-, kognitiven und Wahrnehmungsstörungen, die Auswirkungen auf die Bewegungen und Körperhaltung haben. 2 bis 2,5 pro tausend Neugeborene in Europa haben ZP (1 pro 500 Personen = 1.000.000).

ZP kann nicht geheilt werden, aber mit entsprechender Pflege und Unterstützung können diese Personen ein ausgefülltes Leben führen, ihre Bewegungsabläufe verbessern, sich geistig entwickeln, die Kommunikation verbessern und soziale Verhältnisse aufbauen. Die UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen sorgt für eine bessere Lebensqualität für Menschen mit Behinderungen. Ernährung und physische Aktivitäten sind eng verbunden mit der Lebensqualität von Menschen mit ZP in Bezug auf physisches und emotionales Wohlbefinden.

Trotzdem sind die Inklusive Ernährung und physische Aktivitäten noch nicht vollständige implementiert, aufgrund des Mangels von:

  • Bewusstsein und Kenntnissen von Eltern und Fachleuten über die Effektivität von Inklusiver Ernährung
  • Ernährungsfähigkeiten von vielen Erwachsenen mit ZP, welche in ihrer Kindheit nicht angemessen unterstützt wurden

Ziele und Aktivitäten

Das Erasmus+ Projekt CP-WELLBEING wurde mit dem Ziel gestartet, die Kompetenzen (Einstellung, Fähigkeiten, Wissen) von Menschen mit ZP, Familien und Fachleuten in Bezug auf Inklusive Ernährung und physische Aktivitäten zu erweitern um eine Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit ZP zu erreichen. Dazu wird ein innovatives Trainingsprogramm entwickelt, welches durch eine Online Plattform ergänzt wird.

Die Projektpartner stammen aus ZP-Organisationen, Schulen und Forschungseinrichtungen aus fünf europäischen Ländern.

Das Projekt hat folgende spezifische Ziele:

  • Gesellschaftliche Aufklärung über die Wichtigkeit Inklusiver Ernährung und physischer Aktivitäten zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit ZP.
  • Transfer von Wissen, Tools und Richtlinien an Eltern von Kindern mit ZP und Fachleuten um Inklusive Ernährung und physische Aktivitäten schon im frühkindlichen Alter zu ermöglichen.
  • Transfer von Wissen, Tools und Richtlinien an Erwachsenen Menschen mit ZP, ihren Angehörigen und Fachleuten in Bezug auf Inklusive Ernährung und physische Aktivitäten.

Aktivitäten:

  • Gemeinsame Erstellung eines methodischen Leitfadens mit direkter Teilnahme der Endbenutzer mit dem Hauptziel der Feststellung von Schlüsselinhalten, Methodologien und zu erstellenden Tools.
  • Entwicklung von Trainingsmaterial für Menschen mit ZP, Familien und Fachleuten zur Einführung von Inklusiver Ernährung und physischen Aktivitäten für empirische Trainingsprogramme.
  • Entwicklung einer online Trainingsplattform für Informationen, Trainingsinhalte und Spielen zur Vertiefung der Trainingsinhalte.
  • Erstellung von vier Trainingseinheiten in allen ZP-Organisationen des Konsortiums zur Sicherstellung der nachhaltigen Nutzung der Projektinhalte nach der Projektlaufzeit.
  • Verbreitungsaktivitäten adressiert an das europäische Kollektiv im Zusammenhang mit Menschen mit ZP.

Mitarbeiter:

Hamburg

Bucksch

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