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Vom Strukturwandel an der Ruhr lernen für Chinas Entwicklung

Delegation aus Shanghai besucht Institut Arbeit und Technik

Pressemitteilung vom 26.10.2010
Redaktion: Claudia Braczko

Eine Delegation aus dem „Reich der Mitte“ informierte sich heute (26.10.) am Institut Arbeit und Technik (IAT) im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Die Besucher gehören zur Planungsabteilung der chinesischen Entwicklungsbank und wollen bei ihrem zweiwöchigen Deutschlandbesuch ihre Planungskompetenzen erweitern und lernen, wie hier der Strukturwandel vorangetrieben wird.

IAT-Direktor PD Dr. Josef Hilbert begrüßte die Delegation und stellte das Institut vor, das mit seinen Forschungsschwerpunkten Gesundheitswirtschaft, Innovation, Raum & Kultur sowie Wissen & Kompetenz wichtige Felder des strukturellen Wandels bearbeitet. PD Dr. Dieter Rehfeld, Leiter des Forschungsschwerpunkts Innovation, Raum & Kultur, erläuterte den interessierten Gästen die strukturpolitischen Ansätze zur Förderung von Regionalentwicklung und Innovation in der Region. Der Strukturwandel an der Ruhr sei eine Erfolgsstory, die allerdings von außen – z.B. von China aus – anscheinend weitaus besser wahrgenommen werde als in der Region selbst.

Die 30 Chinesinnen und Chinesen, die während ihres Besuchs von der Goethe Business School, Frankfurt, begleitet und betreut werden, absolvieren ein umfangreiches Programm. Neben Vorlesungen und Diskussionen stehen Besichtigungen ehemaliger Industriestandorte an, weitere Stationen in Deutschland sind Hamburg und Berlin.

Abbildung Besuch aus China

Besuch aus Fernost beim IAT im Wissenschaftspark Gelsenkirchen: Mitglieder der Planungsabteilung der chinesischen Entwicklungsbank. Foto: IAT/Stefan Meyer