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IAT startet 3 europäische Kooperationen zur Verbesserung der Chancen von Behinderten

Weiterbildung für Mentoren, Betreuung und Beratung, Lernen durch interkulturelle Events

Pressemitteilung vom 26.11.2010
Redaktion: Claudia Braczko

Am Institut Arbeit und Technik (IAT / Fachhochschule Gelsenkirchen) starten zurzeit drei EU-Kooperationen zur Verbesserung der Chancen von Menschen mit Behinderung. Ziel ist dabei, ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt durch Weiterbildung, Betreuung und Beratung zu erleichtern.

Im Rahmen eines Projektes zur integrativen Behindertenbetreuung (IBB 2) sollen Beschäftigte aus sozialen Berufen zu Mentoren weitergebildet werden, um ihrerseits Menschen mit Lern- und anderen Behinderungen beim Start in den Sozialberuf und am Arbeitsplatz beraten und betreuen zu können. Auf eine verbesserte Berufsberatung für Personen mit Behinderung zielt die EU-Lernpartnerschaft ACCESS. Lehrern, Sonderpädagogen, Berufsberatern und weiteren Interessenten aus Wissenschaft und Praxis werden neue Vorgehensweisen und Methoden in der Beratung Behinderter vermittelt. Kreative Lernansätze stehen im Mittelpunkt der Lernpartnerschaft CLINTEV: Interkulturelle Events sollen als informelle Lernsessions genutzt werden, um Menschen über 18 Jahre mit geistiger oder multipler Behinderung in ihrer Kommunikationsfähigkeit zu fördern, ihre Lese- und Rechenfähigkeit zu verbessern und damit ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz oder den Eintritt in Weiterbildungsmaßnahmen zu erhöhen.

An den verschiedenen Kooperationen sind Partner aus Bulgarien, Deutschland, Ungarn, den Niederlanden, Rumänien, Türkei, Österreich, Belgien und Spanien beteiligt. Für den Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch werden unterstützende IT-Plattformen genutzt, auch die erarbeiteten Lernmaterialien werden auf eigenen Webseiten für die weitere Verbreitung der Projektergebnisse auch in anderen EU-Ländern zur Verfügung gestellt.

Für weitere Fragen steht Ihnen zur Verfügung:

Ileana Hamburg