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Dialog mit der EU

Schüler diskutierten am IAT über Vielfalt in Bildung und Wirtschaft

Pressemitteilung vom 24.06.2010
Redaktion: Claudia Braczko

„Bildung und Diversität in der Europäischen Verfassung“ standen jetzt im Mittelpunkt einer Konferenz am Institut Arbeit und Technik (IAT/Fachhochschule Gelsenkirchen). Mehr als 70 interessierte Bürger waren der Einladung zum „Dialog mit der EU“ in den Wissenschaftspark gefolgt. Vor allem Schüler und Jugendliche sowie Bildungsverantwortliche hatten die Organisatoren angesprochen, um mit den Projektpartnern aus verschiedenen EU-Mitgliedsländern über informelles Lernen und die Vielfalt in Bildung und Wirtschaft zu diskutieren.

„Was bedeutet für mich die EU?“ – mit dieser Frage galt es sich auseinanderzusetzen. Vor allem die Jugendlichen wurden gefragt, ob sie Migration als Vorteil empfinden und was für sie Begriffe wie Heimat und Identität bedeuten. Diskutiert wurde, ob ein Migrationhintergrund ein Vorteil ist und ob sie es als Vorteil empfinden, oder sich eigentlich nach wie vor als Fremde in einer anderen Gesellschaft fühlen. Überlegt wurde auch, wie man an Jugendliche mit Migrationshintergrund herantreten kann, um ihnen klar zu machen, dass sie z.B. aus ihrer Zweisprachigkeit Vorteile ziehen können.

Die Konferenz fand statt im Rahmen des Projektes „Dialog with the EU“, das dazu beitragen soll, die Informationen über die Europäische Union und die Informations- und Kommunikationswege zu verbessern. Die Projektpartner kommen aus Rumänien, Griechenland, Deutschland, Irland und der Tschechischen Republik. Im Rahmen des Projektes wird das IAT weitere Workshops organisieren etwa zu den Themen „Informelles Lernen: Beispiele aus der Schule und Leben“, „Diversität und kulturelle Ereignisse im Ruhr Gebiet: Weltkulturhauptstadt 2010“, sowie „Europäische Werte: Beitrag der Bildung“.

Abbildung DialogEU

Viel Interesse im Wissenschaftspark beim "Dialog mit der EU". Foto: IAT/Hansjürgen Paul

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