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Neuer Forschungsbereich Raumkapital am Institut Arbeit und Technik

Pressemitteilung vom 28.09.2009
Redaktion: Claudia Braczko

Mit einem neu gegründeten Forschungsbereich „Raumkapital“ setzt das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen neue Akzente in der Raumwissenschaft und Regionalentwicklung. Der Regionalforscher Dr. Stefan Gärtner vom IAT-Forschungsschwerpunkt Innovation, Raum & Kultur wird den Bereich in den nächsten Jahren auf- und ausbauen.

Forschungsgegenstand ist das Kapital geographischer und sozialer Räume, also von Stadteilen, Städten, Regionen und Nationalstaaten, aber auch von Netzwerken und Clustern. Leitgedanke des Forschungsbereichs ist, dass Räume spezifische Potenziale (Raumkapital) haben und Akteure, Kompetenzen, Kulturen, Institutionen und Ressourcen (Raumkapital) benötigen, um diese zu nutzen und weiterzuentwickeln. „Durch die oft an allgemeinen Moden und Trends orientierte regionale Struktur- und Standortpolitik wird das spezifische Raumkapital zu selten als Potenzial wahrgenommen um ein eigenständiges regionales Profil herauszubilden“, so Gärtner. Um das spezifische Raumkapital nutzen zu können sind individuelle Lösungen statt einheitlicher Industrie- oder Infrastrukturförderung erforderlich.

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Stefan Gärtner