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Bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege

Tagung am IAT diskutierte Handlungshilfen für die Praxis

Pressemitteilung vom 14.04.2008
Redaktion: Claudia Braczko

Gesundheitliche Belastungen führen gerade in den Pflegeberufen zu überdurchschnittlichem Krankenstand und geringer Verweildauer im Beruf. Wie sich die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten in Krankenhäusern, Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten durch betriebliche Maßnahmen erhalten und verbessern lässt, ist inzwischen eine zentrale Fragestellung. Die zukunftsfähige Gestaltung gesunder Arbeitsplätze in der Pflege, praktische Anregungen und Beispiele guter Praxis wurden heute (Montag, 14.04.2008) auf einer Tagung am Institut Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen diskutiert.

Die Veranstaltung bildet den Abschluss eines vom INQA-Initiativkreis Gesund Pflegen geförderten Projektes zur Entwicklung von Handlungshilfen für die Pflegepraxis. Für sechs Themenfelder, die mit besonderen Belastungen für die Beschäftigten verbunden sind, hat das IAT mit seinen Kooperationspartnern und Einrichtungen aus der Praxis Vorschläge erarbeitet: Dabei geht es u.a. um Zeitmanagement – wie lässt sich Zeitdruck in der Pflege reduzieren?, Fragen der Personalführung, gute Kommunikation und Interaktion, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Pflege demenzkranker Personen und Bürokratieabbau in der Pflege. Die Handlungshilfen werden ab dem Sommer in gedruckter Form vorliegen und können von Interessenten kostenlos bezogen werden unter www.inqa-pflege.de