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Wie stiftet man Kooperation in der Automobilindustrie?

Wie stiftet man Kooperation in der Automobilindustrie? Über die (kleinen) Unterschiede zwischen Herstellerstrategien, Landesprogrammen und Verbund-Projekten; Dokumentation der Tagung am 28./29. Januar 1999 im Institut Arbeit und Technik. Gelsenkirchen: Inst. Arbeit und Technik. Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik, Nr. 2000-01

Kilper, Heiderose (Hrsg.)

Zusammenfassung:

Die Publikation dokumentiert Beiträge, die auf der Tagung “Wie stiftet man Kooperation in der Automobilindustrie? Über die (kleinen) Unterschiede zwischen Herstellerstrategien, Landesinitiativen und Verbund-Projekten” am 28./29. Januar 1999 im Institut Arbeit und Technik in Gelsenkirchen präsentiert und debattiert worden sind. Vorgestellt werden Konzepte und Strategien der Lieferantenentwicklung der DaimlerChrysler AG und der BMW Gruppe, die industriepolitischen Initiativen der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen (VIA NRW) und Hessen (MOBIL) sowie die Ergebnisse der Studie “Innovation und Kooperation. Chancen kleiner und mittlerer Zulieferer in Bayern”, die am Institut für Sozialforschung (ISF) in München parallel zur Einrichtung der “Bayerischen Innovations- und Kooperationsinitiative für die Automobilzulieferindustrie” (BAIKA) entstanden ist. Am Beispiel von vier ausgewählten Verbund-Projekten werden unterschiedliche Ansätze der Förderung zwischenbetrieblicher Kooperation vorgestellt. Ein Resultat der Tagung ist, daß derzeit hauptsächlich drei Faktoren die Herausbildung partnerschaftlicher Hersteller-Zulieferer-Beziehungen hemmen: 1. Das Machtgefälle zwischen Automobilhersteller und Zulieferern; 2. die Konkurrenz zwischen den Zulieferbetrieben; 3. die viel zu knappen Personal- und Zeitressourcen bei Herstellern wie Zulieferern, die für zwischenbetriebliche Kooperation zur Verfügung stehen. Als um so wichtiger wird deshalb das Wirken externer Instanzen bewertet, von denen Impulse zur Kooperation ausgehen, und die die Beteiligten von bestimmten Aufgaben entlasten, die im Rahmen der Kooperation zu erfüllen sind.

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