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Unternehmerische, soziale und informatorische Aspekte der Geschäftsprozeßoptimierung

Unternehmerische, soziale und informatorische Aspekte der Geschäftsprozeßoptimierung. Gelsenkirchen: Inst. Arbeit und Technik. Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik, Nr. 1999-12

Knittel, Friedrich

Zusammenfassung

Seit Jahren wird Geschäftsprozeßoptimierung in der betriebswirtschaftlichen und informatischen Forschung umfassend diskutiert, aber auch in der Unternehmenspraxis immer häufiger angewandt. Maßnahmen zur Geschäftsprozeßoptimierung verfolgen das Ziel, die gesamte betriebliche Aufgabenerfüllung explizit auf den zunehmend dynamischen Wettbewerb auszurichten und durchgängig entlang der geschäftswirksamen Arbeitsprozesse zu organisieren. Dabei kommen (geschäfts)modellbasierte Informatikmethoden zum Einsatz, um die betriebliche Aufgabenabwicklung durch angepaßte (Standard-)Softwaresysteme zu unterstützen. Dieser Beitrag untersucht, wie in den entsprechenden Organisationsentwicklungsprojekten betriebswirtschaftliche Strategien und informatische Notwendigkeiten umgesetzt werden und ob soziale Anforderungen ebenfalls berücksichtigt werden. Denn weil es Personen sind, die in Unternehmen zusammenwirken, hat Geschäftsprozeßoptimierung für zufriedenstellende Arbeit zu sorgen. Nur zufriedenstellende Arbeit aktiviert die Kompetenzen der Menschen, sorgt für effektive Aufgabenerfüllung und garantiert den effizienten Einsatz der Softwaresysteme.

Der Autor Dr. rer. oec. Friedrich Knittel lehrt Wirtschaftsinformatik mit dem Schwerpunkt Informationsmanagement am Fachbereich Informatik der Fachhochschule Köln (Abteilung Gummersbach).

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