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Institutionelle Diskriminierungen

Institutionelle Diskriminierungen: Erwerbsbeteiligung und Arbeitslosigkeit von Frauen im internationalen Vergleich: theoretische Ansätze und empirische Befunde. Bochum: Ruhr-Univ. Forschungsstelle für Sozialwissenschaftliche Innovations- und Technologieforschung: Working papers, Nr. 6

Beer, Doris / Widmaier, Ulrich

Abbildung Institutionelle Diskriminierungen

Zusammenfassung

In vielen Länder der westlichen Hemisphäre ist eine Tendenz zur Strukturierung der Arbeitsmärkte zu beobachten, bei der es sich – vereinfacht formuliert – um eine Aufteilung der Arbeitskräfte in “Outsider” und “Insider” des Arbeitsmarktes handelt. Die Gruppe der Frauen ist besonders von den Rigitäten und Problemlagen der Arbeitsmärkte betroffen, sowohl was Umfang und Dauer von Arbeitslosigkeit als auch Beschäftigungsmöglichkeiten betrifft. Die Lage der Frauen variiert allerdings von Land zu Land in Abhängigkeit von den jeweiligen institutionellen Strukturen der Arbeitsmärkte und den politisch-administrativen Zielvorstellungen auf dem Gebiet der Arbeitsmarktpolitik.
In diesem Beitrag werden in einer vergleichenden Perspektive mögliche Ursachen und Gründe der Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt vorgestellt und mit Hilfe eines statistischen Querschnittsmodells die zentralen Beziehungen auf der Makroebene empirisch-quantitativ untermauert.