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Übergangsmanagement Schule - Ausbildung/Beruf: Eine systematische Aufnahme und Bewertung von Maßnahmen im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf / ÜSAB

Ziel und Aufgabenstellung

Ziel der Vorstudie im Auftrag der GEW NRW war eine systematische Aufnahme und eine vorläufige Bewertung der Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen zum Übergang von der Schule in die Berufswelt.

Der Übergang Schule – Ausbildung / Beruf umfasst:

  • die Berufsorientierung bis hin zur Bildungsweg- bzw. Berufswegentscheidung am Ende der Jahrgangsstufe 9 der Förderschule, der Jahrgangsstufe 9 oder 10 der Haupt-, Real- und Gesamtschule, der Jahrgangsstufe 10 bis 12 der Gymnasien bzw. 11 bis 13 der Gesamtschulen;
  • den Übergang von der Förderschule, der Haupt-, Real- und Gesamtschule, dem Gymnasium und des Berufskollegs in eine duale oder schulische Berufsausbildung bzw. in ein Hochschulstudium;
  • flexible und an die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler angepasste Angebote der beruflichen Schulen und eventuell auch Allgemeinbildenden Schulen bzw. freier Träger zur Förderung von Ausbildungs- bzw. Betriebsreife von Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf sowie deren Übergang in die berufliche Ausbildung bzw. Erwerbsarbeit.

Das ÜSAB-Projekt verfolgte im Wesentlichen zwei Ziele:

  • Zum einen wurde die Angebotsvielfalt im Handlungsraum Übergang zwischen Schule, Ausbildung und Beruf in Nordrhein-Westfalen recherchiert, dokumentiert und systematisiert und so eine erste Voraussetzung dafür geschaffen, dass das regionale Übergangsgeschehen transparenter wird und die entsprechenden Maßnahmen nutzbarer und passgenauer eingesetzt werden können. So entstand eine umfassende, nicht nur Teilsegmente abbildende Bestandsaufnahme laufender Übergangsmaßnahmen in Nord-rhein-Westfalen.
  • Zum zweiten verstand sich das ÜSAB-Projekt als eine vor allem auf Problemexploration ausgerichtete Vorstudie zu einer breiter angelegten Analyse der Organisations- und Finanzstrukturen, der Akteurs-Konstellationen und Steuerungsinstrumente sowie der zielgruppenspezifischen Wirksamkeit der Übergangsangebote in Nordrhein-Westfalen an den Schnittstellen zwischen Schule, Ausbildung und Beruf. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach der funktionalen, administrativen und betriebswirtschaftlichen Effizienz des Übergangssystems.

Der Schwerpunkt der Projektarbeit lag demnach zum einen in der Beschreibung und Analyse der quantitativen Dimension des Übergangs in Nordrhein-Westfalen, zum anderen in der auf laufende Übergangsmaßnahmen in Nordrhein-Westfalen bezogenen Dokumentation der Programm- und Maßnahmestrukturen im Übergangsbereich als Grundlage für ihre Systematisierung und Typologisierung.

Vorgehen

Die Ermittlung von Initiativen, Programmen, Maßnahmen und Bildungsgängen erfolgte auf vier Wegen:

  1. Auswertung und Zusammenführung vorhandener Studien,
  2. Internetrecherchen in einschlägigen Datenbanken,
  3. Anfragen an 46 kommunale Bildungsbüros, die vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden,
  4. Gespräche mit Experten.