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REHA-INPROD: Rehabilitation von Behinderten durch Computer-basierte Qualifizierung und unterstützende Technologien zur Integration in die produktive Arbeit / SOKRATES II

Ziel und Aufgabenstellung

Das Hauptziel von REHA-INPROD ist die Entwicklung einer europäischen Kooperation auf dem Gebiet der Möglichkeitsförderung für Behinderte, um sich selbst in die produktive Arbeit zu integrieren.

Die Kooperationspartner werden Vorschläge für “Best Practices for Training” aus verschiedenen europäischen Länder machen, die diesen Menschen die Arbeit und das Lernen am Computer und so auch ihre Integration in die produktive Arbeit erleichtern sollen.

Um die Ergebnisse von REHA-INPROD besser zu nutzen, um die Diskriminierung der Menschen mit Behinderungen zu reduzieren, wird in einer dritten Projektphase ein sozialer Dialog zwischen Bürgern, Arbeitgebern und Gewerkschaften –TRIPARTIT – in verschiedenen europäischen Ländern organisiert, dokumentiert und mit Hilfe verschiedener Medien für andere Ländern zugänglich gemacht.

Vorgehen

  • Im ersten Jahr wurden Meetings, Workshops in den Partnerschaftsländern organisiert, um über die Lage dieser behinderten Menschen in Europa zu diskutieren und Verbesserungsvorschläge zu formulieren. So fand am 24.04.2002 imIAT der internationale Workshop Web-basiertes Lernen: Konzepte, Praxisbeispiele und Tendenzen. Europäischer Erfahrungsaustausch in der Beruflichen Bildung von Behinderten.
  • Im April 2003 wurde am IAT ein Training für an dem Projekt beteiligten Lernenden in dem Bereich E-learning durchgeführt.
  • Die Kooperationspartner haben verschiedene Institutionen, die im Bereich der unterstützenden Technologien und Training für Behinderte arbeiten, kontaktiert, um an der Entwicklung des Trainingsprogramms und der Lernpartnerschaft teilzunehmen. Das IAT arbeitet mit Gelsenkirchener Werkstätten für angepasste Arbeit GmbH zusammen.
  • Im zweiten Jahr wurde am IAT ein Portal (www.reha-inprod.de) entwickelt, das Informations-, Kommunikations- und Lernmöglichkeiten für Behinderte bietet und die Entwicklung einer virtuellen Lerngemeinschaft für Erwachsene mit solchen Behinderungen unterstützt.
  • Es werden durch einen sozialen Dialog in europäischen Ländern “Best Practice”-Konzepte gesammelt, strukturiert und in Form einer Broschüre, auf CDs, Videocassetten und einem dazu entwickelten Internet-Portal in verschiedenen europäischen Sprachen zugänglich gemacht.
  • In der Erwachsenenbildung werden in verschiedenen europäischen Ländern tätige Organisationen darin unterstützt, Trainingsprogramme in dem Bereich des sozialen Dialogs zu organisieren.